Hexenküche

"Gegen jedes Leiden ist ein Kräutlein gewachsen" sagt ein altes Sprichwort.
Leider benutzen immer noch viel zu wenige Menschen die Apotheke der Natur zur Heilung ihrer Krankheiten. Es werden vielmehr lieber Pulverchen, Kapseln, oder andere zumeist chemisch hergestellte Medikamente viel zu oft, in viel zu hohen Dosen eingenommen. Dabei scheint man aber ganz auf die oft zeilenlangen Neben- und Wechselwirkungen zu vergessen, die so manche Medikamente mit sich bringen.
Gegen Anfang dieses Jahrhunderts wurde die Kräuter- und Naturheilkunde zusehends von ihrem chemischen Pendant nahezu überrannt. Chemiker analysierten die bis dato eingesetzten Heilpflanzen und begannen diese künstlich aus billigerem Erdöl herzustellen. So ersetzte langsam aber sicher der Pharmakonzern den Kräutergarten.
Seit wenigen Jahren scheint es allerdings im Sektor Natur wieder einen Aufschwung zu geben.
Das sicher nicht zuletzt, da die westliche Welt in letzter Zeit von einer "Welle des Umdenkens", was die eigene Gesundheit und Ernährung angeht, überrollt worden ist. Man denke dabei beispielsweise allein schon an die Vielfalt der Bioprodukte in den Geschäftsregalen.
Die Volksmedizin kehrt also langsam wieder in unser tägliches Denken zurück und darf wieder für unsere seelische und körperliche Gesundheit wirken.


Deshalb beschäftigen sich in unserer Schule gleich zwei Module mit diesem wichtigen Thema. Modul 5 bietet die Grundlagen u.a. zum Selbst-Sammeln heilsamer Kräuter und in Modul 6 kümmern wir uns um deren Verarbeitung und Anwendung.